So gelingt der Jobwechsel

Wer unzufrieden im Job ist, keine Aufstiegschance bekommt oder sich über- bzw. unterfordert fühlt, kann mit einem Jobwechsel neu durchstarten. Bei diesem Schritt handelt es sich um eine Entscheidung von großer Tragweite. Das vertraute Arbeitsumfeld wird gegen eine neue Umgebung eingetauscht und die Arbeitsbedingungen ändern sich oft grundlegend. Nachdem die ersten Bewerbungen mit Absagen quittiert wurden, wird den Betroffenen schnell klar, dass ein Jobwechsel kein Selbstläufer ist, sondern eine gründliche Vorbereitung erfordert.

Personen, die eine neue berufliche Herausforderung suchen, sollten sich zunächst über die Motive klar werden. Wer als Kfz-Mechaniker lediglich von einer Werkstatt in die nächste wechselt, tauscht letztendlich nur die alten Kollegen gegen neue aus, während die Aufgabenstellung gleich bleibt. Auch der Wechsel wegen eines höheren Gehaltes oder eines wohlklingenden Titels bringt in der Regel keine dauerhafte Erfüllung.

Am Anfang steht immer eine Bestandsaufnahme, die die Suche nach den Gründen für die berufliche Neuorientierung einschließt. Anschließend werden persönliche Stärken, Schwächen, Interessen und Qualifikationen unter die Lupe genommen, um daraus neue Jobperspektiven abzuleiten.

Wenn Sie einen beruflichen Neuanfang in einer anderen Branche planen, kann es sinnvoll sein, vor dem Abschicken der ersten Bewerbungen Zusatzqualifikationen in Form einer Ausbildung oder eines Fernstudiums zu erwerben. Vor allem Quereinsteiger müssen im Anschreiben die Gründe für den angestrebten Jobwechsel nachvollziehbar darlegen.

Damit der berufliche Neuanfang zu einer Erfolgsstory wird, ist es hilfreich, diesen Schritt im Rahmen eines Coachings vorzubereiten. Der Coach unterstützt Sie bei einer strukturierten Vorgehensweise und begleitet Sie bis Sie Ihr Ziel erreicht haben.