Die Begrüßung beim Vorstellungsgespräch

Berüchtigte Fettnäpfchen lauern bereits vor dem Beginn eines Vorstellungsgesprächs. Die Begrüßung ist ein Ritual, bei dem Bewerber die ersten Fehler begehen können. Einige Berufseinsteiger neigen dazu, demonstrativ freundlich wirken zu wollen. Euphorisch stürmen sie auf den Personaler oder den Chef zu, um ihn mit einem festen Händedruck zu begrüßen. Dieses Verhalten ist zwar besser, als grußlos in der Ecke zu hocken. Doch ist es besser zu wissen, wer entscheidet, wann die Hand zur Begrüßung ausgestreckt wird. Bei einem Vorstellungsgespräch sollte der Bewerber freundlich grüßen, jedoch abwarten, bis ihm die Hand zur Begrüßung gereicht wird.

Blickkontakt ist im hiesigen Kulturkreis unverzichtbar und sollte bei der Begrüßung unbedingt hergestellt werden. Der Händedruck selbst sollte wohl dosiert, nicht aber zu schlaff sein. Auch ein starkes Zudrücken wird vom Gegenüber als unangenehm empfunden. Keinesfalls sollte bei der Begrüßung eine Hand leger in der Hosentasche stecken. Diese Geste wird nicht nur als unhöflich interpretiert. Ein künftiger Vorgesetzter kann dieses Verhalten durchaus als Desinteresse und Respektlosigkeit verstehen.

Trägt der Personaler oder Chef einen akademischen Titel, ist dieser bei der Anrede zu nennen. Entscheidend ist, sich bei der Begrüßung die Namen der Gesprächspartner gut einzuprägen. Denn es ist ein Zeichen von Höflichkeit, wenn man seinen Gegenüber mit dem korrekten Namen ansprechen kann.

Ein Coach unterstützt Bewerber professionell bei der optimalen Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch mit wertvollen Tipps.