Stolpersteine beim Berufseinstieg

Berufseinsteiger verfügen noch nicht über die Erfahrung wie langjährige Mitarbeiter. Einige Stolpersteine und Fallstricke lauern nach dem Wechsel von der Ausbildung in den Beruf. Damit Sie nicht bereits am ersten Tag durch Unpünktlichkeit einen schlechten Eindruck hinterlassen, sollten Sie genügend Zeit für den Weg zur Arbeit einplanen. Im Berufsalltag herrscht außerdem ein anderer Umgangston als während der Ausbildung und des Studiums. Ein saloppes „Moin“ kann unter Umständen als Respektlosigkeit gewertet werden. Besser ist ein freundliches „Guten Tag“, wobei Augenkontakt hergestellt wird.

Dass auch die Kleidung ein Kommunikationsinstrument ist, sollte jedem Berufseinsteiger klar sein. In der Praxis ist der Dress Code meist ein ungeschriebenes Gesetz. Aus diesem Grund sollten Sie sich vor dem ersten Arbeitstag Bilder von Mitarbeitern des Unternehmens anschauen, um einen kleidungstechnischen Fauxpas zu vermeiden. Ebenso wichtig ist die persönliche Vorstellung bei den neuen Kollegen und Vorgesetzten. Zu einer korrekten Vorstellung gehört die Nennung des Vor- und Zunamens sowie der augenblicklich bekleideten Funktion.

Ein Stolperstein für Berufseinsteiger können auch fehlende oder mangelhafte Umgangsformen sein. Ein freundliches „Guten Tag“, „Bitte“, „Danke“ und „Entschuldigung“ sollten zum Repertoire an Redewendungen gehören. Oft unterschätzt wird die Bedeutung eines Small Talks. Unverfängliche Themen wie das Wetter oder ein bevorstehender Urlaub eignen sich hervorragend zur Gesprächseröffnung. Vermeiden sollten Sie Themen wie Politik, Firmenklatsch, Krankheiten und Religion. Durch einen gekonnt geführten Small Talk nimmt Sie Ihr Gegenüber als kommunikative Persönlichkeit und offenen Mitarbeiter wahr.