Mit Stress im Beruf richtig umgehen

Stress im Beruf gehört für die Mehrzahl aller Menschen zum Alltag. Der Umgang mit diesem Phänomen ist unterschiedlich. Während etwa ein Fünftel aller Berufstätigen angibt, Druck als Motivation und Ansporn zu Höchstleistungen zu empfinden, fühlen sich andere stark in der Lebensqualität beeinträchtigt. Besonders Menschen, die versuchen, sich dem Stress zu entziehen und dem Druck aus dem Weg zu gehen, sind stärker als andere gefährdet. Psychische Beschwerden wie Depressionen und Burn-out treten bei diesen Personen häufiger auf.

Doch wie genau gehe ich mit Stress im Beruf um, damit der Druck nicht meine Lebensqualität beeinträchtigt?
Wichtig ist, sich dem Stress zu stellen und aktiv Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Keinesfalls sollten sich Betroffene passiv in ihr Schicksal fügen, sondern das Gespräch mit dem Chef suchen. Oft genügt schon das Gefühl, das Heft des Handelns selbst in die Hand zu nehmen, um psychischen Druck abzubauen. Was leichter gesagt als getan ist, ist das Abschalten in der Freizeit. Nur, wer sich selbst Freiräume schafft und nicht mehr an seine beruflichen Aufgaben denkt, kann sich nach Feierabend regenerieren.

Ein Ausgleich zum Stress im Beruf kann auch körperliche Aktivität sein. Wer in jeder Woche einen festen Termin im Fitnessstudio hat, ist gezwungen, pünktlich Feierabend zu machen. Im beruflichen Alltag stellen viele Menschen zu hohe Anforderungen an sich selbst. Ein Ausweg: Realistische Ziele für das Arbeitspensum setzen und unangenehme Aufgaben zuerst erledigen. Hilft alles nichts, muss ein klärendes Gespräch mit dem Vorgesetzten gesucht werden.

Ein Coach bietet Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung von Stressbewältigungsstrategien an.
Oft gelingt es den Betroffenen nicht allein, den Teufelskreis aus Überforderung im Beruf und der damit einhergehenden Stressproblematik zu durchbrechen. Bei Aufbrechen verkrusteter Denkstrukturen und Verhaltensmuster ist die Unterstützung durch einen Profi eine wertvolle Hilfe.