Mit Leistungsdruck im Beruf richtig umgehen

Leistungsdruck ist ein Phänomen, das in den meisten Berufen zu finden ist. Während manche Menschen unter Stress zur Hochform auflaufen und Leistungsdruck als Ansporn sehen, fühlen sich andere überfordert. In der Praxis wird zwischen verschiedenen Formen von Leistungsdruck unterschieden: Subjektiv empfundener Stress und Druck, der aus real vorhandenen Erwartungen resultiert. Jeder nimmt Stress im Beruf unterschiedlich wahr. Stellt der Vorgesetzte eine Aufgabe, die innerhalb von drei Tagen erledigt sein muss, empfinden einige dies als realistisch, während andere gestresst reagieren.

Ein Grundsatz, der sich im Arbeitsalltag nicht immer umsetzen lässt, lautet: Cool bleiben, egal wie hoch die Anforderungen sind. Sobald Sie eine Aufgabenstellung als Herausforderung sehen und nicht als Zusatzbelastung, reduzieren Sie Ihr individuelles Stresslevel. Überfordern Sie sich nicht selbst, indem Sie immer nach Höchstleistungen streben. In der Praxis genügt oft eine solide Leistung und konzentriertes Arbeiten, um die gestellten Aufgaben zu bewältigen. Eine lähmende Wirkung kann die Angst vor Fehlern haben. In diesem Fall machen Sie sich klar, dass nach dieser Aufgabe immer neue Herausforderungen auf Sie warten, bei denen Sie Ihre Qualitäten einsetzen können.

Generell führen bereits kleine Veränderungen der Selbstwahrnehmung zu einer Verminderung des Leistungsdrucks. Wenn Sie einen kühlen Kopf bewahren und auf Ihre Stärken vertrauen, bewältigen Sie das Arbeitspensum leichter und stressfreier.

Um den richtigen Weg ausfindig zu machen, hat sich ein Coaching bewährt. Gemeinsam mit dem Coach entwickeln Sie Lösungen, wie Sie persönlich besser mit Leistungsdruck umgehen können. In diesem Segment gibt es keine allgemeingültigen Regeln, die eingesetzt werden, um den Druck zu vermindern. Es kommt immer auf die Mentalität und die konkrete Situation an, in der sich die Betroffenen befinden.