Das richtige Verhalten in Konfliktsituationen

Konflikte am Arbeitsplatz sind ganz normale Bestandteile des Zusammenlebens. Die meisten Differenzen und Meinungsunterschiede lassen sich im Rahmen eines klärenden Gesprächs oder einer Diskussion aus der Welt schaffen. Hin und wieder gibt es jedoch Situationen, in denen scheinbar unüberbrückbare Gegensätze keine Einigung zulassen und sich die Emotionen wie bei einer Spirale immer weiter in die Höhe schrauben. Nicht selten sind wortgewaltige Auseinandersetzungen die Folge, bei denen viel Porzellan zerschlagen wird. Genauso schädlich wie überbordende Emotionen und mangelhafte Selbstkontrolle ist das Schweigen und Verdrängen. Da beide Konfliktparteien auf eine weitere Zusammenarbeit am Arbeitsplatz angewiesen sind, kommt es stark auf Besonnenheit während eines Streits an.

So schwer es manchmal ist: Auch, wenn die Emotionen hochkochen, sind Sachlichkeit und Besonnenheit in einer Konfliktsituation angebracht. Ein aggressives Verhalten erstickt sämtliche Lösungsansätze im Keim und fordert eine Gegenreaktion des Gegenübers heraus. Trennen Sie sich von der Vorstellung, den Austragungsort des Konfliktes als „Sieger“ verlassen zu müssen. Eskaliert ein Streit, verlieren beide Parteien. Wird eine gemeinsame Lösung gefunden, fühlt sich niemand als Verlierer. Ein angemessenes Verhalten in Konfliktsituationen kann erlernt werden. Sollte sich eine Konfliktsituation trotzdem als scheinbar unlösbar erweisen, greifen Sie auf externe Hilfe durch einen Coach zurück.

In manchen Situationen genügt ein Perspektivwechsel, um Lösungsansätze für einen Konflikt zu identifizieren. Ein Coach ermöglicht Ihnen durch seine unvoreingenommene Herangehensweise, die Ursachen des Konfliktes zu erkennen und die Situation durch die Augen der Gegenpartei zu sehen. Ein Coach bleibt stets neutral und ergreift für niemanden Partei. Lösungsorientiertes Handeln steht im Vordergrund. Dabei präsentiert er keine Universallösung für die Ausmerzung des Konfliktes, sondern unterstützt den Klienten bei der Wahrnehmung eigener Handlungsoptionen.