Wann gefährden Konflikte am Arbeitsplatz unsere Gesundheit?

Dass Konflikte am Arbeitsplatz zu einem Gesundheitsrisiko werden können, ist den wenigsten Arbeitnehmern bewusst. Zwar empfinden die meisten Menschen berufliche Auseinandersetzungen als unangenehm, doch schwelende Konflikte können negativen Stress auslösen, der die Gesundheit ernsthaft beeinträchtigen kann. Je häufiger Konflikte mit dem Chef oder mit den Kollegen im Alltag auftreten und je höher die Intensität, desto größer ist das Risiko einer psychischen Erkrankung.

Die Symptome ähneln denen, über die Mobbing-Opfer klagen. Die psychische Belastung führt zu Schlafstörungen, Herzrasen und Panikattacken. Schlimmstenfalls kommt es zur Ausbildung einer Depression, die sich in Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit und sozialer Isolation niederschlägt. Da mit der psychischen Belastung stets eine Schwächung des Immunsystems einhergeht, sind körperliche Krankheiten nicht ausgeschlossen. Durch die fehlenden Abwehrkräfte haben Viren und Bakterien leichtes Spiel, wobei eine Erkältung noch das kleinere Übel ist. Negativer Dauerstress durch eine Häufung von Konfliktsituationen kann auch zu einer Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems führen.

Während ein Konflikt ausgetragen wird, verengt sich bei den Beteiligten die Wahrnehmung und es kommt nicht selten zu einer Verhaltensänderung. Ein rationaler Blick auf verschiedene Handlungsoptionen ist meist nicht möglich. Aus diesem Grund sollten Sie bei sich anbahnenden Konflikten am Arbeitsplatz die Hilfe durch einen Coach in Anspruch nehmen. Er unterstützt Sie beim Auffinden von Lösungsansätzen. Auf diese Weise minimieren Sie das Risiko, dass es durch negativen Stress am Arbeitsplatz zu einer Gefährdung Ihrer Gesundheit kommt.