Jobwechsel – So sagen Sie es Ihrem Chef

Steht ein Jobwechsel an, kommt auf den wechselwilligen Mitarbeiter über kurz oder lang ein Gespräch mit dem Vorgesetzten zu. Dem Chef die unangenehme Neuigkeit mitzuteilen, dass man das Unternehmen verlassen wird, kostet die meisten Betroffenen viel Überwindung. Der Grund für das mulmige Bauchgefühl liegt in der unbewussten Ahnung, dass der Vorgesetzte anders reagieren könnte, als erwartet.

Wer sich zum ersten Mal in dieser Situation befindet, fühlt sich schnell überfordert. Ein Coaching schafft Abhilfe, denn zusammen mit einem Coach werden Strategien für eine strukturierte Gesprächsführung entwickelt.

Wer sich inhaltlich und mental auf das Gespräch vorbereitet, geht mit einem größeren Sicherheitsgefühl die Aufgabe an. Wichtig ist für die Betroffenen, sich mit den Verhaltensweisen des Chefs auseinanderzusetzen. Reagiert er auf Probleme rational oder emotional? Kommuniziert er lieber in ungezwungener Atmosphäre beim Mittagstisch oder formell in seinem Büro? Was sind seine Interessen? Die Beantwortung dieser und weiterer Fragen bildet die Grundlage für die Gesprächsführung. Wichtig ist es, in der Einleitung eine positive Grundstimmung zu erzeugen, beispielsweise, indem Sie auf gemeinsame Werte oder Interessen eingehen.

Große Bedeutung hat auch der Zeitpunkt, an dem der Chef über den Jobwechsel informiert wird. Sobald der neue Arbeitsvertrag unterzeichnet ist, sollten Sie das Gespräch suchen. Erfährt der Vorgesetzte durch Gerüchte von Ihren Wechselplänen, ist Ärger vorprogrammiert.

Auch im Kündigungsschreiben sollten positive Formulierungen dominieren. Letztendlich geht es auch um ein positives Arbeitszeugnis und niemand kann vorhersehen, ob man sich im weiteren beruflichen Werdegang an anderer Stelle noch einmal begegnet.