So vermeiden Sie Generationskonflikte

Die Konstellation aus jungem Chef und altgedientem Mitarbeiter ist in deutschen Unternehmen keine Seltenheit mehr. Das birgt Konfliktpotenzial in vielen Arbeitsbereichen. Beispiel Zeitmanagement: Während langjährige Mitarbeiter die beruflichen Anstrengungen auf die Kernarbeitszeit beschränken, gehen junge Führungskräfte der Generation Internet flexibel mit diesem Thema um. Egal, wann die Arbeit erledigt wird, Hauptsache sie wird erledigt. Ähnliche Diskrepanzen offenbaren sich bei der Nutzung der Technik. Für junge Chefs um die 30 ist es normal, zu später Stunde schnell noch eine Rund-Mail an alle Mitarbeiter mit dem Smartphone zu verschicken. Altgediente Mitarbeiter tun sich schwer mit dem Gedanken an eine permanente Erreichbarkeit.

Oberste Priorität für junge Führungskräfte hat aus diesem Grund das Vermeiden von Generationskonflikten . Da sich kein Chef leisten kann, die Älteren zu verprellen, sollte diesen Mitarbeitern gleich nach dem Amtsantritt besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Es gilt, den schwierigen Spagat zwischen einem selbstbewussten Auftreten und der Wertschätzung für die Arbeit der älteren Generation zu meistern. Besserwisserisches Auftreten ist vor diesem Hintergrund unbedingt zu vermeiden.

Da zahlreiche junge Führungskräfte zum Zeitpunkt der Verantwortungsübernahme nicht mit dem erforderlichen Rüstzeug ausgestattet werden, setzen viele auf die Unterstützung durch einen Coach . In der Startphase begangene Fehler lassen sich nur schwer korrigieren. Umso wichtiger ist es, von Anbeginn, einen erfahrenen Coach an seiner Seite zu haben.

Ein junger Chef muss Vorurteile aus dem Weg räumen und seine Kompetenz – mehr als ein gleichaltriger Vorgesetzter - gegenüber lang gedienten Mitarbeitern unter Beweis stellen . Ein Coaching schärft den Blick für die Selbstreflexion und hilft Ihnen dabei, typische Anfängerfehler zu vermeiden.