Diese Fähigkeiten braucht eine Führungskraft

Die Anforderungen an Führungskräfte sind in der Gegenwart sehr komplex. Anders als vor der Jahrtausendwende sind Arbeitnehmer der Generation Smartphone und Internet nicht mehr bereit, ihr Privatleben bedingungslos der beruflichen Karriere unterzuordnen. Erfolg im Job und Selbstverwirklichung im privaten Bereich schließen einander nicht mehr aus. Auf diesen Wandel bezüglich der gesellschaftlichen und beruflichen Rahmenbedingungen müssen sich junge Führungskräfte einstellen. Soziale Kompetenzen sind in diesem Umfeld stärker gefragt, als früher. Primär geht es darum, die Stärken und Schwächen einzelner Mitarbeiter richtig einzuschätzen und die entsprechenden Handlungen aus der Erkenntnis abzuleiten.

Nachwuchsmanager mit hoher sozialer Kompetenz sind in der Lage, ein positives Arbeitsklima zu schaffen. Persönliche Wertschätzung und die klassische Feedback-Kultur gehen Hand in Hand. Erfolg motiviert und lobende Worte wirken wie ein Katalysator. In diesem Bereich werden viele Fehler gemacht. Wer als Chef nur das Gespräch mit dem Mitarbeiter sucht, wenn im beruflichen Alltag etwas nicht optimal funktioniert hat, schwächt unbewusst die Arbeitsmoral.

Die Herausforderung für junge Führungskräfte besteht darin, den Balanceakt zwischen Führung und Einbindung der Mitarbeiter zu schaffen. Einerseits soll sich ein Kollege durch Lob wertgeschätzt fühlen, andererseits müssen die Ergebnisse stimmen.

Führungskräften der jüngsten Generation fehlt häufig das nötige Rüstzeug, um die Anforderungen der modernen Arbeitswelt souverän zu bewältigen. Zahlreiche Nachwuchsmanager lassen sich aus diesem Grund von einem Coach begleiten. Dieser steht als Partner an der Seite des Jungmanagers und übernimmt die Funktion eines Sparringpartners. Der Vorteil: Knifflige Situationen im Arbeitsalltag, etwa die erfolgreiche Konfliktbewältigung, können im Vorfeld besprochen werden.

Nachwuchsführungskräfte entwickeln durch die Zusammenarbeit mit einem Coach einen individuellen Führungsstil.